Tuesday, September 06, 2005

Durban (Umhlanga)

Dies ist der juengste Trip. Eigentlich war ein schoenes Strandwochenende geplant, also einfach abhaengen und in der Sonne liegen. Leider war das Wetter nicht zum Sonnenbaden, aber wen kuemmert es. Am Meer ist es einfach immer schoen.
Durban an sich ist nicht sonderlich sehenswert. Der im Reisefuehrer angepriesene Viktoria Market war ein kleines Gebaeude mit einigen indischen Laenden und vielen „Touri-Geschenkartikel-Laeden“. Die Strandpromenade war dagegen recht nett.




ier ist die Reisegruppe von Durban ... wir machen die Trips fast jedes Mal in einer anderen Zusammensetzung.












Fuer die wenigen Damen unter meinen Adressaten ... wenn es die Surfer nicht gebe :o)



















































Sani Pass Tour (Drakensberge) oder wie ich im hoechsten Pub der Welt ein Bier trank ...

Am dritten Wochenende sind wir in die Drakensberge gefahren, die etwa 600 Kilometer oder so von Pretoria entfernt liegen. Mit den Kilometerangaben habe ich es nicht so, also einigen wir uns darauf, dass sie sehr weit entfernt liegen. Geschlafen haben wir in einem netten Backpacker mit einer kompletten Rugby-Mannschaft nebenan und niemanden sonst ...

Das Backpacker ...
















Und ein Teil der Rugby-Mannschaft, mit der wir froehliche Abende verbracht haben…














Dementsprechend unruhig war mein Magen, als wir am naechsten Tag die Sani-Pass-Tour gestartet haben. Der Sani Pass fuehrt von Suedafrika nach Lesotho … also wieder ein Stempel mehr in meinem Reisepass :o) Dort oben in den Bergen von Lesotho leben die Menschen von fast nichts, schlafen mit bis zu 15 Leuten in einer runden Huette, besitzen ein Haushuhn und sind trotzdem so gluecklich, weil sie es einfach nicht anders kennen und somit nichts vermissen. Da ist mir wieder aufgefallen, wie schwer wir zufrieden zu stellen sind und welche Ansprueche wir doch eigentlich haben. Aber gut... blabla ... das waren nur meine Gedanken.
Es war stuermisch und aufgrund der Jahreszeit ueberall sehr trocken. Ich werde mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit noch einmal in die Drakensberge fahren, wenn es Fruehling ist und die Berge gruen werden …




















Die Grenze zu Suedafrika ...



















... und das Grenzbuero in Lesotho.
























Friday, September 02, 2005

Botswana - ein unvergessliches Wochenende

Ich weiss nicht, ob es gut war, nach Botswana gleich am zweiten Wochenende zu fahren. Dieses verlaengerte Wochenende war just unbelievable und alles, was danach passiert ist und vielleicht noch kommen mag, wird von mir immer damit verglichen. Bisher hat kein weiterer Trip diese Tage in Botswana nur annaehernd erreicht. Warten wir mal ab. Es werden noch mehr folgen. Aber wenn ich ehrlich zu mir bin … es ist einfach mit nichts vergleichbar. Die Truppe, die Atmosphaere, … an diesen Tagen hat einfach alles gestimmt.

Zu viert haben wir auf einem Freitag Suedafrika verlassen. Kann man eigentlich ein ganzes Wochenende fast ununterbrochen lachen? Definitiv … mit den zwei lustigsten Suedafrikanern schlechthin :-) Die erste Nacht haben wir somewhere in der Wildnis geschlafen … einfach durch irgendein Tor am Strassenrand, Zelt aufgebaut, Gaskocher heraus und den unbeschreiblichen Sternenhimmel samt Milchstrasse genossen. Am naechsten Morgen haben sich die Menschen in ihren Huetten neben uns so gefreut uns zu sehen - wer haette das gedacht? Wer freut sich in Deutschland schon, wenn wildfremde auf seinem Acker schlafen???

Am naechsten Tag ging es weiter Richtung Norden nach Moremi. Gecampt wird dort zwar auf Campingplaetzen, die aber in keiner Weise abgezaeunt sind. Wir sind morgens aufgewacht und haben die Spuren von den Hyaenen, die wir abends schon etwas weiter weg gesichtet hatten, neben unseren Zelten gesehen. Tagsueber sind die Elefanten durch das Camp gelaufen. Ich haette weinen koennen, als ich meinen ersten Elefanten aus der Naehe gesehen habe. Naehe ist hier wirklich als „Naehe“ gemeint, also etwa 15-20m, ohne Zaun, ohne Auto.
Und nun die Bilder … ach, ich wurde letztens gefragt, ob ich die aus dem Internet haette … um derartigen Fragen vorzubeugen, GEHT’S NOCH ??? NATUERLICH NICHT … alle von uns eigenhaendig aufgenommen. Die meisten Fotos stelle ich einfach mal ohne Kommentar ein, um die Wirkung nicht zu ruinieren. Mir fehlen selbst heute noch die Worte, wenn ich sie mir anschaue und diesen Trip wieder durch meinen Kopf laufen lasse. Ich habe das Gefuehl, dass ich noch einmal wiederkommen werde …

Aber dieses Foto muss ich einfach kommentieren. Fuer dieses Bild sind wir ungefaehr 1000x hin und her durch die Pfuetze gefahren, bis es richtig gesessen hat … Maenner eben … ;-) (Aber lustig war’s).





















Auch in Botswana gibt es Gewinnspiele ...

neue Bilder ..............

Caving

Erstes Wochenende, erste Unternehmung. Caving.
Das Caving war eine ziemlich spontane Aktion, weil ich erst am Freitag angekommen bin und dann am Sonntag bereits an einem Seil hing, um mich anschliessend durch enge Gaenge zu zwaengen. Und wenn ich eng sage, dann meine ich auch eng … Trotz meiner geringen Groesse hatte selbst ich an manchen Stellen bereits Probleme, mal abgesehen von der lustigen Fledermaus, die mir da auch noch gegen den Kopf fliegen musste. Wenn Ihr Euch dann vorstellt, dass ein 1,90 Mann mit etwas Kreuz den gleichen Weg geht … sehr lustig.






Unsere Caving-Truppe …stilecht mit Blaumann, Helm und Kopfbeleuchtung













Der Hoehleneingang …









Et moi in der Hoehle …












Das Caving an sich war eine sehr nette, lustige Aktion. Mein Glueck, dass ich ueberhaupt dabei gewesen bin. Ansonsten haette ich die netten Herren jungen und mittleren Alters nicht kennen gelernt, die so mutig waren, mich nach Botswana mitzunehmen …

Hallo ...

Ja, ich weiss. Mein erster Eintrag hat ein wenig auf sich warten lassen, aber da bin ich nun im fernen Suedafrika und alles, was ich Euch erzaehlen kann, ist, dass ich mich am ersten Tag in dieses Land verliebt habe. Angefangen hat alles mit einem Laecheln und dem „How is it?“ des Zollbeamten am Flughafen. Von da an war es um mich geschehen. Es war einfach Liebe mit dem ersten Fuss auf suedafrikanischen Boden. Welches Land bietet schon eine derartige Abwechslung an Natur (die Berge, das Meer, die Wueste und Steppe, Waelder, …) und Menschen und eine so angenehme Einstellung zur Arbeit haben?
Natuerlich gibt es auch einige negative Aspekte, die ich auch gar nicht verschweigen moechte. Abends mit dem Fahrrad in die Kneipe fahren … is nicht Jungs. Aus Gruenden der Sicherheit und den weiten Strecken innerhalb des Landes geht ohne Auto (mein ist ein 120d) leider nicht viel. Auch habe ich waehrend meiner Wochen schon von diversen hijacking-Vorfaellen oder Raubueberfaellen gehoert, aber ehrlich gesagt, who cares? Es ist alles halb so schlimm, wie es erzaehlt wird ... Solange das Schicksal nicht zu sehr herausgefordert wird, wird nichts passieren.


Mit meiner Unterkunft hat es mich mehr als gut getroffen …eine Traum-WG (Julia, Tina und Micha). Nichts gegen Euch Kai und Markus … unser WG-Leben war anders und ganz besonders … dreckig ;-) Es ist einfach nett, auch einmal ein paar Maedels um mich zu haben. Das Feierabendbier gibt es hier trotzdem noch. Aber die Goettinger WG werde ich natuerlich nie vergessen!!!

Und nun genug Vorgeplaenkel … kommen wir zu den wesentlich interessanteren Geschichte … meinen Wochenendtrips! Seit meiner Ankunft auf einem Freitag, bin ich nur Unterwegs. Leider kann ich Euch nicht alles erzaehlen, weil das den Rahmen sprengen wuerde und es mir so schon schwer genug faellt, die richtigen Worte dafuer zu finden. Mal abgesehen davon, dass die Internet Bedingungen einfach zum Heulen sind …